Ukrainer*innen in Polen – von Perspektivwechseln und neuen Ufern
Die Autorin Emilia Smechowski kam als Kind mit ihrer Familie aus Polen nach Westdeutschland. Als „Strebermigranten“ passten sie sich in Rekordzeit in die neue Gesellschaft ein – ihre polnische Herkunft sollte nicht länger eine Rolle spielen.
Heute verlassen viele Menschen die Ukraine, um in Polen zu leben. Wie geht es heute, also über 30 Jahre später, jungen Ukrainerinnen und Ukrainern, die sich für einen Neuanfang im polnischen Wrocław entschieden haben? Welche Gründe gab es wegzuziehen, was waren die größten Hürden auf dem Weg und mit was identifizieren sie sich in ihrer neuen Heimat? Mariya, Sergii und Anastasiia haben uns im Rahmen unseres Projekts „Zwischen den Ufern/Między brzegami“ ihre Geschichte erzählt.
Die drei Interviews in englischer Sprache:
- Interview I: Mariya, 24, student of Philosophy in Lviv, moved to Wrocław in 2014 for her MA studies
- Interview II: Sergii, 34, came to Poland in 2014. He is a MA student of Cultural Studies at Wrocław University and works as an educator of civic education at the Anne Frank House in Amsterdam.
- Interview III: Anastasiia, 28, studied Philosophy in Lviv and came to Wrocław in 2012 for her MA in Social Communication. At the moment she is working in the IT Logistics sector in an American corporation
