Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e. V.

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„Auf zu neuen Ufern!“

Unter diesem vielversprechenden Titel fanden vom 16.-19. Februar 2017 vier vielseitige und bereichernde Tage GFPS-Forum in Hamburg statt. Neben den Projektpräsentationen der Stipendiat_innen konnten wir im Rahmenprogramm zum Oberthema „Flucht und Migration“ mehr und weniger bekannte Seiten der Hansestadt kennenlernen. Ein fröhliches Kennenlernen und Wiedersehen gab es auch in der Gruppe von neuen und langjährigen GFPSler_innen.

  • Forum Hamburg

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    Forum Hamburg 17.02.2017

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    Forum Hamburg 17.02.2017

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    Forum Hamburg 18.02.2017

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    Forum Hamburg 18.02.2017

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    Forum Hamburg 18.02.2017

 

Mit einem „Moin-moin“ wurden wir am Donnerstagabend in der Jugendherberge auf dem Stintfang begrüßt. Zusammen ging es in die nahegelegene HafenVokü, wo uns (unerwartet typisch norddeutsch) bei Grünkohl und Kartoffeln auch etwas über die Geschichte der besetzten Häuser der Hafenstraße erzählt wurde. Nach dem obligatorischen Verdauungsschnaps machten wir uns auf zur ersten Kiezerkundung. Nachts konnte man dann noch einige Stips in der Jugendherberge antreffen, die den letzten Feinschliff ihrer Präsentationen vornahmen…

Am Freitag hieß es zeitig aufstehen. Nach dem Frühstück besuchten wir die ZEIT-Stiftung und bekamen von Anna Hoffmann einen Einblick in die Stiftungstätigkeit. Danach stellten uns Katrin Wischert und zwei studentische Mentoren das Projekt WEICHENSTELLUNG der ZEIT-Stiftung für Zuwandererkinder und -jugendliche vor. Mit der Künstlerin und GFPS-Alumna Lena Blank sprachen wir zudem über ihre persönliche Migrationserfahrung sowie allgemein die Chancen und Herausforderungen von Migration und Integration.

Projektvorträge im Philosophenturm der Uni Hamburg

Anschließend fand der Hauptprogrammpunkt des Forums statt: Auf Polnisch, Deutsch und Tschechisch teilten die derzeitigen Stipendiat_innen ihre Erfahrungen aus dem Austauschsemester und stellten die Projekte vor, die sie währenddessen durchgeführt hatten. Die Themen waren dabei so vielfältig wie die Studiengänge - von einem Vergleich der Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland und Weißrussland über eine Studienfahrt nach Breslau bis hin zu einer spannenden Neuinterpretation der Legende des Smok Wawelski war alles möglich.

Das leckere Abendessen in einer „Küfa“ am Unigelände hatten wir uns dann wohlverdient! Gestärkt machten wir uns danach auf zur richtigen Kneipentour - logistisch geschickt waren verschiedene Touren mit den besten Geheimtipps vorgeplant. Zu diesen machten wir uns in mehr oder weniger genauen Fünfergrüppchen auf, um uns früher oder später wieder „auf dem Kiez“ zusammenzufinden. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt dieses GFPS-Forums in der Großstadt waren die Gruppentickets, die uns fest zusammenschweißten!

„Hummel Hummel!“ - „Mors, Mors!“

Bei zunehmend frischer Brise gab es am Samstagvormittag noch eine polnische und eine deutsche Stadtführung, bei der wir nicht nur etwas über die Pfeffersäcke lernten, sondern (natürlich) auch an der imposanten Elbphilharmonie Station machten. Bei unserem Spaziergang durch die Speicherstadt und die Altstadt hin zum Rathausplatz entdeckten wir auch Spuren von Migration in Hamburg und einige Glückskinder unter uns - ihre Münzen landeten treffsicher auf dem Duckdalben!

Den Nachmittag verbrachten wir im neuen BallinStadt Auswanderermuseum, dass sich in drei umfangreichen Ausstellungshäusern mit Ein- und Auswanderungsgeschichte in Hamburg und global über vier Epochen hinweg beschäftigt.

Oma/Opa-Export

Nach einer kleinen Stärkung nahmen wir noch am Workshop zur Migration von Pflegekräften bzw. Pflegebedürftigen teil, den GFPSlerin Patrycja Kniejska für uns organisierte. Nach so vielen neuen Informationen und Reflektionen ließen wir den Samstagabend im Hamburger Karolinenviertel ausklingen.

Frühschoppen für Ambitionierte

Einige GFPSler_innen erkundeten dem Schlafmangel zum Trotz am nächsten Morgen den Fischmarkt. Die weniger Ambitionierten tauschten beim Frühstück müde Nummern aus, schmiedeten Pläne für nächste Treffen und genossen einen letzten Blick auf die Landungsbrücken und den Hafen der Hansestadt..

Alles in allem ein wirklich gelungenes Forum, sehr intensiv und immer ein bisschen hinter dem Zeitplan - dafür umso spannender! An dieser Stelle noch einmal Dankeschön/ Dziękujemy/ Děkujeme/ Спасибо an Chiara und Sven für die ganze Organisation!

Wir freuen uns aufs nächste Mal GFPS ☺

Lotta Storm, Claudia Schnellbögl