Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e. V.

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Große Jubiläen gab es zu feiern in diesem Jahr! Eine Zusammenfassung

  • GFPS-Jubiläum 2009, Logo mit Text

    GFPS-Jubiläum 2009, Logo mit Text

  • Der Kürbis bei der Anmeldung

    Der Kürbis bei der Anmeldung 17.09.2009

  • Straßenzug in Görlitz

    Straßenzug in Görlitz 18.09.2009

  • Görlitz: Zecherpaar

    Görlitz: Zecherpaar 18.09.2009

  • Görlitz: Georg auf seinem Brunnen

    Görlitz: Georg auf seinem Brunnen 18.09.2009

  • Görlitz: Flüsterbogen

    Görlitz: Flüsterbogen 18.09.2009

  • Görlitz: Das Hundsloch

    Görlitz: Das Hundsloch 18.09.2009

  • Görlitz: Schlesisches Museum

    Görlitz: Schlesisches Museum 18.09.2009

  • Görlitz: Türme von St. Peter und Paul

    Görlitz: Türme von St. Peter und Paul 18.09.2009

  • Stadtführung Görlitz: Jakob Böhme im Gespräch

    Stadtführung Görlitz: Jakob Böhme im Gespräch 18.09.2009

  • Abendessen in der Görlitzer Mensa

    Abendessen in der Görlitzer Mensa 18.09.2009

  • Die Vorstände stellen sich vor

    Die Vorstände stellen sich vor 18.09.2009

  • Festprogramm am Sonnabend

    Festprogramm am Sonnabend 19.09.2009

  • Władysław Bartoszewski, Schirmherr der GFPS-Polska

    Władysław Bartoszewski, Schirmherr der GFPS-Polska 19.09.2009

  • Gruppenbild

    Gruppenbild 19.09.2009

 

Große Jubiläen gab es zu feiern in diesem Jahr!

Zusammen gezählt wurde die Familie GFPS 2009 50 Jahre. Der Einladung unserer Gemeinschaft sind viele Mitglieder gefolgt. Ehemalige Stips sowie deren Förderer und Freunde des Vereins kamen zusammen, um in der Europastadt Görlitz/-Zgorzelec, das 25-jährige Jubiläum der GFPS e.V., den 15. Geburtstag von GFPS-Polska und das zehnjährige Bestehen der GFPS-CZ zu feiern.

[Photo] Abendessen in Zgorzelec
Abendessen in Zgorzelec.

Die Strapazen der langen Anreise der vielen Weitgereisten am Donnerstag, den 17. September, waren beim Begrüßungsbier auf polnischer Seite in der Piwnica Staromiejska vergessen. Statt der Müdigkeit überwog die Wiedersehensfreude, an jedem Tisch wurde lautstark gequatscht, umarmt und gelacht.

Führungen! war das Schlagwort am Freitag

Der Freitag war ganz dem Geschichts- und Stadterforschen gewidmet. Besondere Führungen durch Görlitzer Straßen, Poesie und ein grenzübergreifender Film bildeten eine wunderbare einführende Kombination. Julia Roos, unsere GFPS-interne Stadtführerin, sowie ein Team von Schauspielerinnen lockten uns am Freitagvormittag in verzauberte Ecken und ehemalige Kerker, in denen darstellende Zeitzeugen uns in die Geschehnisse und Sagenwelt in und um Görlitz entführten.

Nach einer Mittagspause, in der Viele erste Mitbringsel für die Daheimgebliebenen kauften, u. a. Senf in dem empfehlenswerten Bautzner Senfladen in der Fußgängerzone, andere Kakao schlürften, ließ man sich am Nachmittag weiterführen.

Literarisch weiterführen in einer Lesung, veranstaltet von Lena Blank, durch das Werk »Von Muhrau nach Morawa«. Ein ungewöhnliches Leben in Europa und Afrika geschrieben von Melitta Sallai.

Da alle des Führens und Geführt-werden noch nicht müde waren, erhielten wir am späten Nachmittag noch eine Museumsführung durch das Schlesische Museum.

Am Abend wurden die GFPSler und GFPSlerinnen offiziell im Schlesischen Museum durch den Görlitzer Bürgermeister für Kultur, Jugend, Schule, Sport und Soziales, Dr. Michael Wieler, willkommen geheißen.

Die drei ersten Vorsitzenden des trinationalen GFPS-Vorstandes stellten ihre jeweiligen Kolleginnen und Kollegen der GFPS e.V., GFPS-Polska und GFPS-CZ, deren Zielsetzung und die nächsten Projekte vor.

Abgerundet wurde der Abend durch den Dokumentarfilm Die innere Grenze. Die zwei französischen Regisseure Simon Brunel und Nicolas Pannetier, von Beruf eigentlich Architekten, standen anschließend bei einem Glas Bier oder Wein den Fragenden auskunftgebend zur Verfügung. Der Abend war schon weit vorangeschritten und spätestens nach diesem Programmpunkt waren die meisten reif fürs Jugendherbergs- oder Hotelbett.

Samstag, Tag der schicken Frauen und Männer.
Samstag, Tag der Ehrengäste und hochkarätigen Vorträge.
Samstag, das Herzstück der Jubiläumsveranstaltung.

Ein vielfältiges Programm wurde den Gästen am Samstag, dem Haupttag der Jubiläumsveranstaltung geboten. Angefangen von den Reden der Ehrengäste und der Förderer über die Ausstellung zur Geschichte der GFPS bis hin zur diskussionsfreudigen Fragestellung: »Quo vadis GFPS?: Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa gestern, heute und morgen.« war bestimmt für jeden etwas dabei.

Nach den Grußworten in den GFPS-Sprachen Deutsch, Tschechisch und Polnisch begann das vielseitige Programm im Wichernhaus. Exemplarisch wurden an vier verschiedenen GFPS-Biographien die unterschiedlichen Aufgabenbereiche- bzw. Entfaltungsmöglichkeiten innerhalb der GFPS beleuchtet und vorgestellt:

  • Reinhold Kirmes ist seit langem GFPS-Mitglied und auch Mitglied des Förderkreises. Beigetreten ist er zur Gemeinschaft einige Zeit nach seinem Studium, die Idee hatte ihn damals sofort begeistert.
  • Jitka Taberyová hat bisher eine recht exemplarische GFPS-Karriere durchlaufen. Als ehemalige Stipendiatin hat sie nun einen Posten im Vorstand von GFPS-CZ übernommen.
  • Die Germanistikstudentin Konstancja Laskowska ist sehr aktiv und leitet die Stadtgruppe Poznań. Sicher warten in Zukunft noch weitere Aufgaben in der GFPS-Polska auf sie.
  • Oliver Menge ist ein treuer GFPSler, der einen langen Anflugweg für das Jubiläum auf sich genommen hat. Während seines Engagements war er u. a. Mitglied der Auswahlkommission von GFPS e.V.

Ohne IHN gäbe es die GFPS wahrscheinlich nicht

Die professionelle Moderation, übernommen von Andreas Lorek, leitete zur Eröffnungsrede des Initiators und Gründers der GFPS, Georg Ziegler, über. Der heutige Beamte der Europäischen Kommission in Brüssel nahm die Zuhörer in seiner Rede mit in die schwierige Anfangszeit der GFPS- Geschichte: welcher Mühen es bedurfte, in dieser Zeit einen Austausch trotz politischer Sperren und Barrieren zu organisieren. Die Teilung Europas empfanden er und seine Kommilitonen als äußerst schmerzhaft. Handlungsbedarf! Nachdem sie die GFPS gemeinsam 1984 »als Manifestation des Willens zur Einheit Europas« gegründet hatten, betonte er stolz im Rückblick »dass die GFPS schon fünf Jahre zuvor (Anmerkung der Autorin: gemeint ist vor dem Mauerfall), nämlich 1984, diese Einheit Europas im Auge hatte und praktisch dazu beigetragen hat«. Mit einem Blick auf die heutige Situation betrachte er die Aufgabe Brüssels eher als »Schaffung von Rahmenbedingungen«, welche aber keine Garantie für einen europäischen Geist geben könnten. Gerade die GFPS bildet ein »gesellschaftliches Fundament« bzw. »Zwischenräume«, in denen Europa wachsen und gedeihen kann.

Nach der bewegenden Ansprache wurde die Ausstellung über die GFPS-Geschichte eröffnet, eine in Bildern und Dokumenten gefasste Entwicklungsgeschichte der Gemeinschaft. Gleichzeitig wurde in einem Nebensatz, die Suche nach einer neuen Lagerstätte für die Ausstellungstafeln erwähnt.

Ein ganz besonderer Ehrengast: Prof. Dr. Bartoszewski Staatssekretär und Außenminister a.D.

Nach einem schmackhaften Mittagsbuffet kamen unsere Ehrengäste zu Wort. Besonders freuten wir uns, dass der ehemalige polnische Außenminister und jetzige Staatssekretär Prof. Dr. Władysław Bartoszewski zu den Jubiläumsgästen sprach. Passend zum Jubiläumsjahr ist er nun Schirmherr der GFPS-Polska geworden.

[Photo] Władysław Bartoszewski
Władysław Bartoszewski.

Seine Ansprache widmete er dem Begriff Begegnung. »In unserer moderne Kultur des Wegschauens« ist Begegnung nicht einfach. – »Sie verlangt nach Engagement«, waren seine einleitenden Worte. »Begegnung schafft […] Gelegenheit zur gegenseitigen Präsentation« und führe zum »Dialog«. »Wichtig dabei ist das Zuhören«, fuhr er fort. Spätestens, als er von seinem prägenden Erlebnis – dem Kontakt zu deutschen Studierenden während seiner Gastprofessur von 1983 bis 1990 an bayerischen Universitäten berichtete, »die kein Wissen über Polen […] und die Situation auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs besaßen«, war es mucksmäuschenstill im Saal. »Heute, im vereinten Europa mögen derartige Begegnungen der wahren Art selbstverständlich, ja alltäglich scheinen. Damals waren solche ersten Kontakte bahn- und eisbrechend«, kommentierte er die Situation-, der behutsamen Annäherung zwischen ihm als Pole und seinen deutschen Schützlingen.

Einen geschichtlichen Rückblick begann er mit den Worten: »Mangel an wirklichen Begegnungen« ist ein Nährboden für »Xenophobie und Vorurteile. Die schlimmsten von ihnen entstehen nämlich dann, wenn Angehörige verschiedener Gruppen wenig oder gar keinen wirklichen Kontakt miteinander haben«. Er zeigte Verständnis dafür, dass Menschen unterschiedliche Geschichtsauffassungen aufgrund von (Kriegs-) Traumen ausbilden würden. Das Problem jedoch sei nicht das »Doppelgedächtnis«, sondern mangelnde Unternehmungen diese »Perspektiven einander zugänglich zu machen«, fuhr er fort. Nochmals betonend, dass »Begegnungen Mut brauchen, um vorherrschende Meinungen zu überwinden«, schlug er einen Bogen zurück zum Heute. Abschließend, bevor er der GFPS zum Jubiläum gratulierte, hob er hervor, »dass trotz der Selbstverständlichkeit von Begegnungen im heutigen Europa die Aufgabe der GFPS keineswegs verloren gegangen sei, sondern genau darin weiter bestünde: Begegnungen zu schaffen und dies als eine dringende Verpflichtung im heutigen Europa« ansehe. Bartoszewski beendete seine Ansprache mit einem Zitat Goethes: »Vermeide niemand, der dir begegnet. Du findest leicht einen, dem du hilfst und einen, der dir helfen kann«.

Ohne SIE gäbe es wahrscheinlich die Jubiläumsfeier nicht

Die polnische Generalkonsulin in Köln, Jolanta Róża Kozłowska, hielt eine persönliche Rede zur Geschichte der GFPS: schließlich war sie Mitte der 80er Jahre die »gute Seele der Freiburger Stadtgruppe«, wie Georg Ziegler zuvor betonte.

Ohne die freundliche Unterstützung von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit (SdpZ), der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS), dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) wäre das Jubiläum nicht realisierbar gewesen.

Dr. Albrecht Lempp, Geschäftsführer der SdpZ, wies auf die ständige Erneuerung und »Häutung und Veränderung« der GFPS hin. Er betonte, dass es für eine Stiftung unüblich ist, eine Organisation so lange zu unterstützen, doch seit mehreren Generationen wird das Engagement stets weiter getragen und durch den stetigen Wechsel hat man so auch immer wieder mit neuen Personen und einer neuen Situation zu tun. In seiner Ansprache forderte er die GFPS dazu auf, zu Handeln und das weitreichende Potenzial der GFPS-Mitglieder und -Freunde im Hinblick auf politische- und wirtschaftliche Aspekt zu nutzen. Zu guter letzt sicherte er dem Auditorium zu, dass die SdpZ die GFPS auch weiterhin unterstützen wird.

Im Vergleich zur SdpZ ist das SMWK ein relativ junger Partner der GFPS. Im kommenden Jahr jährt sich die Zusammenarbeit zum fünften Mal, berichtete Friedrich Zempel, Leiter des Referats für Studentische Angelegenheiten des SMWK, der die Geburtstagsgrüße stellvertretend überbrachte. Eigentlich ein Grund nächstes Jahr ein weiteres Jubiläum in Sachsen zu feiern, schlug er vor. Auf jeden Fall befürwortet er eine weitere Unterstützung unserer Gemeinschaft. Stephan Erb, Geschäftsführer des DPJW, bemerkte, dass seine Organisation bereits von der GFPS »unterwandert« sei. Derzeit sind sieben Mitarbeiter in Potsdam und Warschau aus der GFPS – die Gemeinschaft ist also ein wahrer Pool an potentiellen Mitarbeitern für das DPJW. Insgesamt sind vom Jugendwerk bereits über zwei Millionen Jugendliche aus Deutschland und Polen seit der Gründung vor 18 Jahren gefördert worden – darunter auf jeden Fall eine ganze Menge GFPSler.

Podiumsdiskussion »Quo vadis GFPS?: Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa gestern, heute und morgen.«

Nach einer gedanklichen Pause mit Kaffee und Kuchen folgte die von allen mit Spannung erwartete Podiumsdiskussion. Das Hauptaugenmerk konzentrierte sich auf die Fragestellung, in welche Richtung sich die GFPS in den nächsten Jahren entwickeln möchte. Die vier Podiumsgäste hatten alle einen ganz unterschiedlichen Blickwinkel auf die GFPS. Über das Thema: »Quo vadis GFPS?: Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa gestern, heute und morgen« diskutierten Gabriele Lesser, Auslandskorrespondentin in Warschau und ehemalige Koordinatorin der Stadtgruppe Köln, Adam Krzemiński, Journalist und Publizist, Denis Mysnik, Belarusexperte und ehemaliger GFPS-Stipendiat und Julia Roos, ehemalige 1. Vorsitzende von GFPS e.V. Die Diskussion wurde von Yaman Kouli, ehemaliger 1. Vorsitzender von GFPS e.V., geleitet.

[Photo] Gabriele Lesser im Gespräch mit Adam Krzemiński
Gabriele Lesser im Gespräch mit Adam Krzemiński.

Gabriele Lesser äußerte den Gedanken von Vertiefung und Erweiterung: Vertiefung mit den jetzigen GFPS-Partnerländern und Erweiterung im Sinne einer Ländererweiterung. Sie nannte als Beispiel Israel, da es starke historische und kulturelle mitteleuropäische Wurzeln hat, auch wenn es nicht zu Mittel- und Osteuropa gehört – ein sehr kontroverser Vorschlag, der in den Reihen des Publikums teilweise auf starke Ablehnung und teilweise auf interessierten Nährboden traf.

Adam Krzemiński, der 1999 in seinem Engagement für die deutsch-polnische Verständigung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, schloss sich dem Erweiterungsgedanken an und nannte als weiteren möglichen Partner u. a Kaliningrad.

Julia Roos sprach sich gegenüber Erweiterungen eher skeptisch aus, insbesondere da sie aus ihrer eigenen Zeit als 1. Vorsitzende weiß, wie arbeitsintensiv die Tätigkeit schon ist. Der vierte Podiumsgast, Denis Mysnik, geboren und aufgewachsen in Belarus betonte, wie wichtig die Austauscharbeit sei, die GFPS jährlich leistet. Allerdings verhalten sich die Beziehungen zu Belarus nur »einbahnstraßenförmig« zu Deutschland. Er wünsche sich daher einen fließend Kontakt, also einen wirklichen Austausch, bei dem auch deutsche Studierende nach Belarus gehen. Er will nun, gemeinsam mit der AG Belarus eine weitere GFPS-Reise nach Belarus organisieren.

In der offenen Diskussion mit dem Publikum äußerte Georg Ziegler seinen innigen Wunsch, dass (im Hinblick auf eine »Osterweiterung der GFPS«) der Osten den Osten einlädt und spielte den Aktionsball so auf die polnische Seite mit Blick auf die Ukraine. Es wäre sein Wunsch, dass die polnischen Mitglieder nun für ihre Nachbarn das organisieren, was die Gründergeneration für die Nachbarn, die einst hinter dem eisernen Vorhang lebten, schafften. Seiner Meinung nach, sollten Ukrainer oder Belarussen nach Polen für ein Stipendium nach Polen eingeladen werden. Der jetzige erste Vorsitzende von GFPS e. V., Tim Zosel, äußerte sich ebenfalls während der Diskussion mit dem Bedürfnis, einen Austausch im Sinne eines geschlossenen Drei- bzw. Vierecks zwischen Belarus, Deutschland, Polen und Tschechien zu erhalten. Er wünsche sich allerdings auch eine GFPS, die offen für jegliches Engagement in Bezug auf ihre Weiterentwicklung ist.

Im Konsens ist als vorrangiges Ziel der gegenseitige Stipendiatenaustausch ALLER bereits beteiligten Länder untereinander angestrebt und die Festigung der vorhandenen internationalen Strukturen. Für den jetzigen und die folgenden Vorstände aller drei Organisationen gab es darüber hinaus aber auch einige neue Ideen, die in der kommenden Zeit bestimmt für reichlich Diskussionen sorgen werden.

Nach einem mehr als feierlichen Abendessen wurde das Gehör der Anwesenden mit Musik aus aller (GFPS-) Herren Ländern verköstigt. Die Letzten sind erst am frühen Sonntagmorgen ins Bett gefallen.

Sonntags brunchen! Kann es etwas Schöneres geben?

Nachdem die meisten Teilnehmer mit müden Augen das Wichernhaus erneut gefunden haben, ließ man bei einem gemütlichen Sonntagsbrunch die Geschehnisse der letzten Tage ausklingen. Doch auch neue Kontakte wurden geknüpft, Arbeitsgruppen fanden sich zusammen, um ihre weitere Arbeit zu koordinieren. Am Ende verabschiedete man alte und neue Freunde, bevor man wieder in verschiedene Richtungen, mit Auto, Zug oder Flieger in seine derzeitige Heimat verschwand. Auf wiedersehen!, do widzenia!, na shledanou!, da pabatschennja Görlitz/-Zgorzelec! Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Jubiläum wieder.

Elisa K.