Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e. V.

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»Pornographie« bei GFPS

Stadtgruppe Berlin feiert Witold Gombrowiczs 101. Geburtstag

Auch das Geburtstagskind war mit dabei, als sich die Berliner Stadtgruppe von GFPS am 4.8.2005, dieses mal in der Nähe vom Ostkreuz zu ihrem gut allmonatlichem Stammtisch traf. Semesterferien- und urlaubsbedingt war die Zahl etwas kleiner, dies hielt den kleinen Trupp allerdings nicht davon ab, mehrfach den Ort zu wechseln (erst drinnen, dann draußen und zuletzt wieder in der Kneipe) und die Bedienung dadurch auf Trab zu halten.

  • Jans »Herz so weiß«

    Jans »Herz so weiß« 04.08.2005

  • Nina mit Milan

    Nina mit Milan 04.08.2005

 

Zu Ehren unseres Geburtstagskindes Witold Gombrowicz hielten wir die Kultur ein wenig höher als sonst, es galt, beim LiteRaten-Spiel möglichst viel Punkte zu bekommen. Ob vorgelesen oder von unserem Heidelberger Gast Tobias frei vorgetragen, konnten wir jeden Lite erraten – nur bei Anna Seghers mußten wir leider passen. Gleichfalls irrten wir uns beim »jungen Werther«, den wir für noch einmal gut 200 Jahre jünger hielten. Einen eindeutigen Sieger des Abends konnten wir allerdings nicht ermitteln. Unsere beiden Gäste von »Copernicus« haben sich allerdings auch sehr gut geschlagen.

Neben dem Geburtstagskind Witold Gombrowicz, der uns mit der Kneipenszene aus der »Pornographie« (»Gott! Kunst! Volk! Proletariat!«) beeindrucken konnte, hatten den Weg außerdem mit folgenden Werken zu uns gefunden:

Siegfried Lenz
»Heimatmuseum«
Javier Marias
»Mein Herz so weiß«
J. D. Salinger
»Der Fänger im Roggen«
Milan Kundera
»Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins«
Hermann Hesse
»Stufen«
Heinrich Heine
»Reisebericht über Polen (1822)«
Anna Seghers
»Das siebente Kreuz«
Marie Luise Kaschnitz
»Gedichtzyklus«
Johann Wolfgang Goethe
»Die Leiden des jungen Werther«

Die Leseanregungen, die wir uns auf diesem Treffen holten, werden die Berliner Stadtgruppe sicher veranlassen, die Treffen gelegentlich wieder einmal etwas literarisch-lyrisch zu beeinflussen … Es sei übrigens versichert, daß niemand gegen seinen Willen verfreiwilligt wurde, irgendetwas vorzutragen oder vorzulesen.

T. H.